Das Gründungshaus der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen
"Wiege"
Das Gründungshaus der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen
- weil hier vor über 300 Jahren die Gründerin Maria Theresia Zechnerin aus Hallein lebte und wirkte
- weil hier der Same unserer Gemeinschaft gesät wurde.
- weil sich hier die ersten Gefährtinnen um die Gründerin versammelten, die ein klösterliches Leben im Geist des Hl. Franz von Assisi führten.
- weil sie hier im Jahr 1723 begannen, der Not der Zeit entsprechend, Mädchen aus armen Verhältnissen eine Schulbildung zu ermöglichen und darin den Auftrag der Gründungszeit erkannten.
Das Gründungshaus der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen im Halleiner Pfarrbezirk nennen wir liebevoll Wiege,
Die Jahrhunderte vergehen
Eine wunderschöne Zeit,
- gefüllt mit dem Leben vieler Schwestern in der Nachfolge Christi und in der Lebensform des klösterlichen dritten Ordens der Hl. Franz von Assisi.
- gefüllt mit vielen Kämpfen um die kirchliche Anerkennung der jungen Schwesterngemeinschaft.
- gefüllt mit unzähligen Schülern und Schülerinnen, die hier und in anderen Niederlassungen der Gemeinschaft beim Hineinwachsen ins Leben Bildung, Formung und Begleitung erfuhren.
- gefüllt mit Ausbreitung und Wachstum des kleinen franziskanischen Samens in vielen Bundesländern Österreichs; in Südamerika und Texas; mitgetragen von den Töchterkongregationen in Wien-Erdberg und Judenau-Amstetten.
Fakten zu unserem Gründerhaus
Wer lebt nach über 300 Jahren noch im Gründerhaus...
- immer noch eine kleine Gemeinschaft, bestehend aus drei Schwestern der Halleiner Franziskanerinnen.
- immer noch leben, beten und wirken sie so, wie es ihnen im Leben nach den Gelübden und in der Nachfolge Jesu möglich ist.
- immer noch beten sie für die vielen Kinder und Jugendlichen, die auf beiden Seiten der Wiege - auf ihrem Weg von und in die Schulen (Modeschule, Volksschule, Gymnasium) anzutreffen sind.
- immer noch fühlen sie sich tief verbunden mit der Halleiner Stadtpfarre, und der Pfarrgemeinde.
- immer noch freuen sie sich, hier im Gründungshaus der Gemeinschaft, ihren Auftrag zu erfüllen.
auf dem Foto: v.l.n.r. Sr. Christiane Hummel aus Bad Gastein; Sr. Susanne Forster aus Uttendorf; Sr. Imelda Neureiter aus St. Koloman;
Was freut und was stärkt die Schwestern...
- Stärkung und Freude erfahren sie in der Begegnung mit Gott, beim Mitfeiern der Gottesdienste; indem sie das kirchliche Stundengebet beten, die Hl. Schrift lesen, meditieren, in der Anbetung vor Gott verweilen und sich im Rosenkranzgebet oder im Herzensgebet mit dem Weg Jesu verbinden.
- Stärkung und Freude erfahren sie durch die geschwisterliche Begegnung in der Gemeinschaft, im Gestalten des gemeinsamen Lebens, sowie durch die Begegnung mit den BewohnerInnen der Stadt Hallein, der Pfarrgemeinde, den Menschen im Seniorenwohnhaus, im Kontakt mit der Herkunftsfamilie und allen, die ihnen auf dem Weg begegnen.
- Stärkung und Freude erfahren sie in der Natur und der Stille, die sie umgibt – beim Wandern, beim Schwimmen, beim Radfahren, …




Schwestern kapelle 5
Wiege Srn. beim Feiern
Wiege Srn mit Nachbarin
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Wie erfüllen die Schwestern in der Wiege ihren Auftrag heute...
- in erster Linie durch das klösterliche Leben in Verbindung mit Gott und der Gemeinschaft.
- durch die Dienste, die ein Haushalt und Garten braucht.
- weiters durch die Mitarbeit im Leitungsdienst der Kongregation.
- durch den regelmäßigen Besuch und die Betreuung pflegebedürftiger Mitschwestern im Seniorenheim.
- durch den Dienst der Schneiderei und Versorgung der Ordenskleidung aller Schwestern.
- durch ehrenamtliches Engagement in der Pfarre: im PGR, PKR, in der Liturgie, im Kirchenchor.
- im Besuchen älterer Menschen (in der Stadt Hallein, sowie in der Altenseelsorge im städtischen Seniorenwohnheim).
- durch aktive Nachbarschaftspflege.
- durch Begleitung und Unterstützung einer Migrationsfamilie.



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sr. susanne mit syr.Familie